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Frankreichs Grenzkontrollen bedrohen Schengen-Abkommen

Daily Telegraph, 20. November 2015

 

Ereignis:

Der Bestand des europäischen Schengen-Abkommens wurde am Freitag erneut in Frage gestellt, als bekannt gemacht wurde, dass Frankreich infolge der Pariser Terroranschläge auf unbestimmte Zeit Grenzkontrollen einführen wird. Bernhard Cazeneuve, der französische Innenminister, erklärte, dass diese Notmaßnahme so lange beibehalten würde, wie es die Bedrohung durch den Terror nötig mache. Seit den Angriffen am letzten Freitag wurden auf bedeutenden Strecken zwischen Frankreich und Belgien Prüfstellen zur Passkontrolle von Fahrern und Mitreisenden errichtet. Auch wurden schon auf manchen grenzüberschreitenden Zügen Passagiere durchsucht, während bewaffnete Wachleute durch die Wagons patrouillierten. Zwar erlaubt das Schengen-Abkommen im Notfall die Errichtung von Grenzkontrollen, jedoch ist Frankreich nur eines von vielen EU-Teilnehmerländern, welches davon in der letzten Zeit Gebrauch machte. In einem Versuch, den Zustrom von Flüchtlingen in den Griff zu bekommen, führten bereits Deutschland, Österreich und Dänemark die längst abgeschafften Grenzkontrollen wieder ein.

 

Kommentar:

Die Auswirkungen der Terroranschläge in Paris sind anhaltend. Prinzipiell besagt das Schengener Abkommen, dass es innerhalb Europas keine Grenzen gibt. Nur zwei EU-Länder verweigerten ihre Zustimmung bezüglich dieses Abkommens, nämlich England und Irland. Im Zuge der Flüchtlingskrise und den Anschlägen auf Paris kontrollieren viele Länder verschärft ihre Grenzen oder schließen sie komplett. Diese Entwicklungen haben jedoch ernsthafte Folgen für das Bild Europas als eine vereinte Supermacht, denn die Teilnehmer fangen an, sich untereinander zu entzweien. Wir wissen, dass dies aber das exakte Gegenteil von dem ist, was letztendlich passieren wird. Obwohl es jetzt Spaltungen gibt (Ton und Eisen vermischen sich nicht), wissen wir doch, dass das Heilige Römische Reich schließlich wiedergeboren wird. Zu diesem Zeitpunkt schließen sich zehn Nationen zu einer einzigen zusammen. Dieses letzte Reich (das Tier mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern) wird aus der jetzigen Europäischen Union hervorgehen, indem sich die zehn Kernländer vereinen und die Randländer ausschließen.

 

Bibelzitat:

„Ich will dir das Geheimnis der Frau sagen und des Tieres, das sie trägt und die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat. Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und geht ins Verderben, und die Bewohner der Erde, deren Namen nicht im Buch des Lebens geschrieben sind von Grundlegung der Welt an, werden sich wundern, wenn sie das Tier sehen, dass es war und nicht ist und da sein wird.“( Offenbarung 17, 7.8)