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Israel extrem nervös wegen russischen Operationen an der Grenze zu den Golanhöhen

Debkafile, 02. Dezember 2015

 

Ereignis:

Nach außen hin gibt sich Israel gelassen und lobt die Abstimmung mit Moskau, durch die Zusammenstöße zwischen der eigenen Luftwaffe und russischen Kriegsflugzeugen über Syrien verhindert werden sollen. Die Militärquelle DEBKAfile  berichtete diese Woche, dass der vom Premierminister, dem Verteidigungsminister Moshe Ya’alon und dem IDF Stabschef Lt. Gen. Gady Eisenkott zur Schau gestellte Optimismus nun einem eher unbehaglichen Gefühl weicht. Sie vermuten hinter Russlands militärischen Einsätzen im südlichen Syrien Hintergedanken. Dies betrifft vor allem die russischen Luftangriffe gegen syrische Rebellen an der israelischen Grenze zu den Golanhöhen. Insbesondere Moskau wird verdächtigt, der Hisbollah und dem Iran ihre Unterstützung zu gewähren, um ihren langjährigen Plan zu realisieren: und zwar die Verdrängung der syrischen Rebellen durch das Aufstellen der Revolutionsgarde und Hisbollah-Kämpfern entlang der Grenze zu den Golanhöhen.

 

Kommentar:

Israel fühlt sich wegen der Präsenz Russlands in Syrien zu Recht alarmiert. Bis jetzt hat Israel den Luftraum der umliegenden Länder dominiert, und diese Überlegenheit war jahrzehntelang das Herzstück israelischer Verteidigungsstrategie gegen seine Feinde. Sowohl Syrien als auch der Iran wurden davon abgehalten, Atomwaffen zu bauen, da die israelischen Flugzeuge in der Lage sind, Angriffe innerhalb der Grenzen dieser Länder auszuführen. Letzte Woche jedoch installierte Russland das S-400 Luftabwehrsystem, welches Flugzeuge und Raketen vom Boden aus abschießen kann und dies nicht nur über Syrien, sondern auch über Israel. Noch besorgniserregender für Israelis ist momentan jedoch eher die Frage, was genau die Hisbollah und der Iran unter dem Schutz von Russland geplant haben. An der Grenze zu den Golanhöhen entsteht eine zunehmend empfindliche Situation, die den Status Quo zu verändern droht. Israel könnte im Zuge dessen mit in den bestehenden Syrienkonflikt hineingezogen werden. Zwar ist es nicht schwer, sich das vorzustellen, aber dennoch müssen wir nicht raten. Die Bibel sagt, dass Israel durch den Niedergang von Damaskus schwerwiegend geschwächt wird. Über kurz oder lang wird auch genau dies passieren, nämlich dann, wenn der Gott Israels den „stechenden Dorn“ entfernt.

 

Bibelzitat:

„Und für das Haus Israel soll es nicht mehr einen stechenden Dorn und einen schmerzenden Stachel geben von allen Nachbarn um sie her, die sie verachten. Und sie werden erkennen, dass ich der Herr, Jahwe, bin.“ (Hesekiel 28, 24)