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Israel in Gesprächen zur Gründung eines 4-Nationen-Verteidigungsbündnisses mit Saudi-Arabien, UAE und Bahrain

Ausgestellt am 7. März 2021 in Weekly World Watch

i24News, 25. Februar 2021

EREIGNIS

In Jerusalem gibt es keine saudi-arabische Botschaft, aber es besteht die Vermutung, dass geheime Verbindungen bestehen. Laut einem exklusiven Bericht von i24NEWS führt Jerusalem derzeit Gespräche mit den Königreichen Saudi-Arabien, Bahrain sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten, um ein Verteidigungsbündnis aus vier Nationen zu gründen. Während Jerusalem keine offiziellen diplomatischen Beziehungen zu Riad unterhält, berichten ausländische Medien, dass die beiden Länder seit langem heimlich in Beziehung stehen. Die VAE und Bahrain unterzeichneten jedoch im September 2020 ein historisches Normalisierungsabkommen mit Israel, bekannt als das von den USA vermittelte Abraham-Abkommen.

Die Gespräche über ein Verteidigungsbündnis, von denen berichtet wurde, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Reaktion auf die „wachsende iranische Bedrohung“ in der Region, insbesondere in Bezug auf das aufkeimende Atomprogramm und den wachsenden Einfluss auf Länder im Nahen Osten wie Syrien und dem Irak. Die Nachricht von diesen angeblichen Gesprächen fällt genau in die Zeit, in der die neue Biden-Administration Signale an Teheran und die Weltmärkte sendet, dass sie bereit ist, dem iranischen Atomabkommen von 2015 wieder beizutreten, dem sich Israels Premierminister Benjamin Netanjahu damals vehement widersetzte.

KOMMENTAR

Präsident Trump stand Netanjahu und Israel besonders nahe. Das kann von Präsident Biden nicht gesagt werden, denn er verhält sich weit distanzierter. Sicher möchte sich Biden von Trumps Politik abgrenzen und zeigt gegenüber Israel ein deutlich kühleres Verhalten, als er es vielleicht sonst getan hätte. Trump hat Saudi-Arabien stark unterstützt und außergewöhnliche militärische Geschäfte mit ihnen getätigt, als er an der Macht war. Biden hingegen will sich ein Stück weit zurücknehmen. Er würde auch gerne den Iran-Deal wiederherstellen, aus dem Trump ausgestiegen ist. All dies bedeutet, dass sich Israel noch isolierter fühlt und deshalb nach neuen Verteidigungsbündnissen sucht. Der obige Bericht scheint dies sehr genau zu bestätigen.

In Hesekiel 38 wird uns gesagt, dass Saba und Dedan die ersten auf der Liste der Nationen sind, die Israel unterstützen, wenn Russland in Israel einmarschieren wird. Saba und Dedan könnten also für Saudi-Arabien, die VAE, Bahrain und weitere potentielle arabische Bündnispartner stehen.

BIBELZITAT

„Saba und Dedan und die Aufkäufer von Tarsis und all seine Händler werden zu dir sagen: Kommst du, um Raub zu rauben? Hast du dein <Kriegs>aufgebot aufgeboten, um Beute zu erbeuten, um Silber und Gold davonzutragen, um Vieh und <andere> Habe wegzunehmen, um einen großen Raub zu rauben?“ (Hesekiel 38,13).