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Israel und arabische Nationen nähern sich einander an

Daily Telegraph, 29. August 2016

 

Ereignis:

Es gibt Anzeichen dafür, dass der seit 1948 tobende Nahostkonflikt langsam auftaut. Um sicherzugehen bleibt Israel trotzdem isoliert. Nur drei von 21 Mitgliedern der Arabischen Liga erkennen den jüdischen Staat überhaupt an. Viele arabische Staaten unterstützen die Hamas finanziell, gewähren ihnen Unterkunft und feiern sie sogar dafür, dass sie die Vernichtung der „kriegstreibenden Juden“ versprechen. Außerdem sträubt sich Israel gegen den Verkauf von hochentwickelten Waffen durch die USA und Europa in die Golfregion. Unter der Oberfläche verlagern sich die politischen Verhältnisse jedoch. Erst letzten Monat traf sich ein pensionierter saudischer General mit dem ranghöchsten israelischen Diplomaten, Dore Gold, im King David Hotel in Jerusalem. Es war bereits ihr zweites Treffen in einem Jahr. Im letzten Sommer prahlte der ehemalige israelische Botschafter in Washington mit Treffen mit seinen arabischen Amtskollegen und lobte sie als „bemerkenswerte Menschen“. Und im Januar besuchte der israelische Minister für Energie- und Wasserversorgung still und heimlich die Vereinigten Arabischen Emirate, nachdem er die Eröffnung eines israelischen Amts in Abu Dhabi angekündigt hatte.

 

Kommentar:

Laut dem oben stehenden Artikel verschieben sich die „geopolitischen Kontinentalplatten“. Die Golfstaaten nähern sich Israel an. Warum sollte das jedoch passieren und wieso ist dies so bedeutungsvoll? Die Antwort auf den ersten Teil der Frage ist leicht: wegen dem Iran. Der Iran verhält sich zunehmend feindselig und verursacht Unruhen in der Region – im Moment vor allem im Jemen (ein Golfstaat). Die Golfstaaten (angeführt von Saudi-Arabien) müssen der Macht und dem Wirkungsbereich des Iran entgegenarbeiten. Besonders beunruhigt sie eine Abmachung zwischen den USA und dem Iran, die – so glauben sie – dem Iran erlaubt, Atomwaffen zu bauen. Also wenden sich die Golfstaaten nun an Israel, um die Machtverhältnisse auszugleichen. Diese arabischen Länder handeln somit nach dem Spruch: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“
Bedeutungsvoll ist diese Tatsache insofern, da uns Hesekiel 38 bereits vorhersagt, dass der Gegner Russlands und des Iran (die zusammen in Israel einfallen) Saba und Dedan sein werden. Bei Saba und Dedan handelt es sich heute um die Golfstaaten! Es ergibt langsam alles einen Sinn.

 

Bibelzitat:

„Saba und Dedan und die Aufkäufer von Tarsis und all seine Händler werden zu dir sagen: Kommst du, um Raub zu rauben? Hast du dein Kriegsaufgebot aufgeboten, um Beute zu erbeuten, um Silber und Gold davonzutragen, um Vieh und andere Habe wegzunehmen, um einen großen Raub zu rauben?“
– Hesekiel 38,13