dem ursprünglichen Evangelium verbunden 

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Netanjahus Rede bei historischer Vertragsunterzeichnung

Jerusalem Post, 16. September 2020

EREIGNIS

Dieser Tag ist ein Wendepunkt in der Geschichte. Er läutet einen neuen Morgen des Friedens ein. Seit Tausenden von Jahren hat das jüdische Volk für Frieden gebetet. Jahrzehntelang hat der jüdische Staat für den Frieden gebetet. Und das ist der Grund, warum wir heute von so tiefer Dankbarkeit erfüllt sind. Ich bin Ihnen, Präsident Trump, für Ihre entschlossene Führung dankbar. Sie haben eine realistische Vision für den Frieden zwischen Israel und den Palästinensern vorgeschlagen. Und sie haben erfolgreich den historischen Frieden vermittelt, den wir heute unterzeichnen, einen Frieden, der in Israel, in Amerika, im Nahen Osten – ja, in der ganzen Welt – breite Unterstützung findet. Und der Segen des Friedens, den wir heute schließen, wird sehr groß sein. Erstens, weil sich dieser Frieden schließlich auch auf andere arabische Staaten ausdehnen wird und letztlich den arabisch-israelischen Konflikt ein für alle Mal beenden kann. Zweitens, weil der große wirtschaftliche Nutzen in unserer gesamten Region spürbar sein wird.

KOMMENTAR

Netanjahu verspricht Frieden. Trump verspricht Frieden. In den von Israel, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA unterzeichneten Abraham-Abkommen heißt es: „Wir verfolgen eine Vision von Frieden, Sicherheit und Wohlstand“. Die Bibel sagt: „Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie“. Könnte dies der richtige Zeitpunkt sein? Warum sollte es zur Zerstörung kommen? Diese arabischen Golfstaaten sind in der Tat mit Israel verwandt. Sie sind Halbbrüder. Das liegt daran, dass sie entweder von Ismael (Abrahams Sohn und Isaaks Halbbruder) oder Lot (Abrahams Neffe) oder Esau (Jakobs Zwillingsbruder) abstammen. Jakob (Israel) entzog Esau das Erstgeburtsrecht – Esau gab es für ein wenig Essen auf. Aber dieses Mal ist es Esau (die Araber), der Israels Erbrecht im Weg steht. Israel war gezwungen, die Souveränität über das Westjordanland aufzugeben, um diesen Frieden zu schließen. Der Konflikt wird folgen …

BIBELZITAT

„Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen.“ (1. Thessalonicher 5,3)

„Da sagte Jakob: Verkaufe mir heute dein Erstgeburtsrecht! Esau sagte: Siehe, ich gehe ja doch dem Sterben entgegen. Was soll mir da das Erstgeburtsrecht? Jakob aber sagte: Schwöre mir heute! Da schwor er ihm und verkaufte sein Erstgeburtsrecht an Jakob.“ (1. Mose 25,31-33)