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Russische Bombenflugzeuge fliegen 8.000 Meilen, um Syrien zu schlagen

Daily Telegraph, 20. November 2015

 

Ereignis:

Russische Langenstrecken-Bomber wurden von Kampfflugzeugen der Royal Air Force (RAF) abgefangen, als diese eine Strecke von 8.000 Meilen zurücklegten, um entlang den Grenzen Europas Raketen auf Syrien abzufeuern und so ihre Überlegenheit zur Schau zu stellen.

Ausgehend von Lossiemouth in Schottland eskortierten RAF-Kampfflugzeuge die zwei „Blackjack Tu-160“-Bomberflugzeuge entlang des britischen Luftraumes über dem Atlantik. Die russischen Überschall-Kampfjets steuerten dann südlich nach Gibraltar, bevor sie in den Luftraum über dem Mittelmeer eintraten, schossen von dort Marschflugkörper auf ausgewählte Ziele in Syrien ab und flogen schließlich heimwärts in nordöstlicher Richtung. Verteidigungsexperten nehmen an, die russischen Jets hätten bewusst einen Umweg gewählt, um der NATO die Möglichkeiten ihrer Luftwaffe zu demonstrieren, statt die direktere Route über das Kaspische Meer und den Iran zu nehmen. Auf der Webseite „The Aviationist“ wird berichtet, dass die zwei russischen Flugzeuge, übrigens die größten Kampfflugzeuge der Welt, am Mittwoch um ca. 21 Uhr GMT (Greenwich Mean Time) vom Flugstützpunkt Olenegorsk auf der Kola-Halbinsel starteten.

 

Kommentar:

Putin hat zwischenzeitlich bestätigt, dass tatsächlich Terroristen das Flugzeug, welches in Sharm El Sheikh startete, in die Luft sprengten und alle 224 Passagiere in den Tod rissen – davon waren nahezu alle Russen. Nach seiner Bekanntmachung tauchten letzte Nacht die ersten schweren Bomberflugzeuge der Russischen Luftwaffe über Syrien auf. Die Tatsache, dass sie eine so weite Strecke (ganze 8.000 Meilen) zurücklegten, sollte dem Westen zeigen, wie mächtig Russland geworden ist. Russland veröffentlichte außerdem ein Video, welches die Bombenflugzeuge zusammen mit einer Schutzeskorte iranischer F-14 Kampfjets zeigt. Ein Militärexperte wies darauf hin, dass dieses Geschehen zeige, wie eng Russland und der Iran zusammenarbeiten. Russland könne möglicherweise sogar vom Iran aus Marschflugkörper nach Syrien abschießen. Die Geschehnisse vermitteln den Eindruck, dass Woche für Woche immer mehr Nationen, mehr Waffen, mehr Zerstörung mit dem Syrienkonflikt verknüpft werden. Wir wissen, dass sich ab einem gewissen Zeitpunkt das Epizentrum des Konflikts von Syrien nach Israel verlagern wird … doch geschieht dies erst nach der Zerstörung Syriens.

 

Bibelzitat:

„Damaskus ist schlaff geworden. Es hat sich umgewandt, um zu fliehen, und Schrecken hat es ergriffen. Angst und Wehen haben es erfasst wie eine Gebärende. Wie ist sie verlassen, die Stadt des Ruhms, die Stadt meiner Freude! Darum werden an jenem Tag ihre jungen Männer auf ihren Plätzen fallen und alle Kriegsmänner umkommen, spricht der HERR der Heerscharen.“ (Jeremia 49, 24-26)