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Russland errichtet S-400 Luftabwehrsystem in Syrien

Times of Israel, 26. November 2015

 

Ereignis:

Ein staatlicher Pressekanal der Russen behauptete am Donnerstag, dass das russische Militär sein hochentwickeltes Luftabwehrsystem, mit einem Aufgebot an Raketen und Radargeräten, in Syrien aufgebaut hat. Der Verteidigungsminister Sergei Shoigu hatte am Mittwoch angekündigt, dass dieses System – als eine Antwort auf den Abschuss des russischen Kampfjets durch die Türkei tags zuvor – in einem Ort im Nordwesten Syriens mit Namen Latakia errichtet werden würde. Die nahezu unmögliche Schnelligkeit, die nötig gewesen wäre, das Luftabwehrsystem in weniger als 24 Stunden dorthin zu bringen und aufzubauen, provoziert die Fragen, ob das S-400 System bereits vor dem Abschuss des Su-24M-Flugzeugs durch das türkische Militär an Ort und Stelle war. Das im Jahr 2007 fertiggestellte fortschrittliche Raketensystem ist in der Lage, Luftfahrzeuge aus einer Entfernung von 400 Kilometern zu erkennen und abzuschießen. Seine Installation gewährt Russland die Luftraumkontrolle über ganz Syrien, den Libanon, Zypern, die Hälfte der Türkei sowie Teile des Irak, Jordanien und natürlich Israel.

 

Kommentar:

Der Abschuss des russischen Kriegsflugzeugs durch die Türkei hat gewisslich enorme Konsequenzen. Eine hauptsächliche Folge sind die sich häufenden Lieferungen von russischem Kriegsgerät nach Syrien. Berichten zufolge war Russland nur Tage vor dem Vorfall bereit, eine Abmachung mit Amerika einzugehen, um die Angriffe auf Syrien zu verringern und sich auf gemeinsame Ziele zu einigen. Angesichts des Verlustes eines ihrer Kampfjets wurde dieses Vorhaben jedoch schnell verworfen. Stattdessen errichteten sie ihr hochentwickeltstes Luftabwehrsystem in Syrien. Dies ist ein sehr drastischer Zug, weil Russland dadurch den kompletten syrischen Luftraum (und darüber hinaus) beherrschen kann. Gleichzeitig ist es auch eine Projektion der russischen Macht in der Region, denn würden sie es darauf anlegen, könnten sie ohne weiteres ein feindliches Flugzeug oder eine feindliche Rakete ausschalten. Wie wir wissen, ist Russland der neue König des Nordens. Der historische König des Nordens war Syrien. Mit Syrien als einer in Todeskrämpfen liegenden Nation wird der neue König des Nordens schnell seine militärische Macht ausbauen. Möglicherweise wird nächste Woche auch Großbritannien diesem Krieg beitreten…

 

Bibelzitat:

„Damaskus ist schlaff geworden. Es hat sich umgewandt, um zu fliehen, und Schrecken hat es ergriffen. Angst und Wehen haben es erfasst wie eine Gebärende. Wie ist sie verlassen, die Stadt des Ruhms, die Stadt meiner Freude! Darum werden an jenem Tag ihre jungen Männer auf ihren Plätzen fallen und alle Kriegsmänner umkommen, spricht der HERR der Heerscharen.“ (Jeremia 49, 24-26)

Anmerkung: Die Supermächte schlagen unterschiedliche Schlachten in Syrien – es (Syrien) wird jedoch wie oben beschrieben enden.