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USA und Russland auf Konfrontationskurs

Ausgestellt am 1. Mai 2017 in Weekly World Watch

Associated Press, 7. April 2017

 

Ereignis

Nach dem Wahlsieg Donald Trumps schienen sich die Vereinigten Staaten und Russland auf den innigsten Schmusekurs seit Jahrzehnten zu begeben. Das ist jetzt vorbei.

Die ehemaligen Gegner des Kalten Kriegs gehen wieder auf Konfrontation, die durch einen US-Angriff auf eine Militärbasis ausgelöst wurde. Die Militärbasis wurde vom syrischen Präsidenten Baschar al-Assad kontrolliert, der Russlands Kunde ist.

Nicht mehr optimistisch gegenüber einem „Neustart“ der Beziehungen, übten die USA und Russland gegenseitig scharfe Kritik und schwere Vorwürfe, gegen internationales Recht verstoßen zu haben.

„Das war’s. Die letzten Nebelschwaden der Wahl haben sich verzogen“, schrieb Russlands Ministerpräsident Dmitry Medvedev am Freitag in Facebook und erklärte die amerikanisch-russischen Beziehungen für „völlig ruiniert“. Er sagte, Washington sei „einem militärischen Zusammenstoß“ mit dem atombewaffneten Moskau gefährlich nahegekommen. Auf den Giftgasanschlag am Freitag hatte Donald Trump mit dem Abschuss von 59 Marschflugkörpern von der Luftwaffenbasis Shayrat reagiert. Das Ziel war ein Stützpunkt von Assads Armee bei Homs gewesen. Trump erklärte, Assads Streitkräfte seien für den Angriff mit Nervengas auf seine eigenen Landsleute verantwortlich.

 

Kommentar

Russland ist außer sich vor Wut über Donald Trumps Intervention in Syrien. Obwohl es sich um einen sehr begrenzten Schlag handelte, ändert er die Lage vollkommen.

Bis zu dieser Woche hatte Russland die Kontrolle über Syrien. Putin bestimmte, was geschehen solle. Jetzt plötzlich muss sich Putin mit Trump auseinandersetzen und Trump möchte Assad direkt treffen, was eine Schwächung für Russlands Position in Syrien anzeigen würde.

Die Bedeutung dieses Schlags darf nicht unterschätzt werden. Daniel 11 handelt von dem antiken König des Nordens, der dem antiken König des Südens gegenüberstand. Der antike König des Nordens kam aus Syrien. Deshalb schlägt der moderne König des Südens (USA/GB) den antiken König des Nordens. Schließlich wird es zum vollständigen Untergang kommen – Damaskus wird als Stadt nicht mehr existieren. Russland wird dann zum neuen König des Nordens.

 

Bibelzitat

„Ausspruch über Damaskus. Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird ein Trümmerhaufen. Verlassen sind die Städte von Aroer, sie werden den Herden preisgegeben; die lagern dort und niemand schreckt sie auf.“

(Jesaja 17, 1-2)